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Tipps zur Wurmkompostierung


Der Wurm ist ein grandioser Recycler und erzeugt kostbaren Wurmhumus

Egal welche Wurmart, der Regenwurm frisst abgestorbene Pflanzen, Wurzelreste, Küchenreste, tierische Ausscheidungen, Heu, Stroh, Blätter, Karton, Papier oder sonstige organische Abfälle – obwohl er keine Zähne hat.

Um vorwärts zu kommen, streckt und zieht sich der Wurm abwechselnd zusammen. Alle Regenwürmer haben fünf Herzen, sechs Nieren und sind Zwitter. Sie atmen durch die Haut und besitzen keine Lungen. Gegen Licht sind sie äusserst empfindlich. Sie schlafen nicht und sind 24 Stunden am Tag aktiv, obwohl es einige Arten gibt, die bei bestimmter Witterung eine Ruhepause einlegen bzw. in eine Kälte- oder Wärmestarre verfallen.

Für die Vermehrung suchen sie sich einen etwa gleich grossen Partner aus, legen sich in entgegen-gesetzter Richtung aufeinander, verschleimen sich, tauschen Samenflüssigkeit aus, eine Samentasche wird deponiert, ein Schleimring um die Gürtelregion gebildet – welcher mit Eier, Samen und Nährflüssigkeit gefüllt ist – und schlussendlich entsteht ein Wurmkokon.

Seine bröckligen Ausscheidungen nennt man Wurmhumus oder Wurmerde. Diese Erde ist qualitativ sehr hochwertig und verbessert jede Bodensubstanz, z.B. für Kompost, Garten- oder Balkonerde. Wurmhumus hat 2mal mehr Magnesium (0.9%), 5mal mehr Stickstoff (1.1%), 7mal mehr Phosphate (1.2%), 11mal mehr Kalium (1.4%) und 40mal mehr Humussäure als gewöhnliche Erde.

Der Humus fördert das Wachstum von Wurzeln und Pflanzen, baut Schwermetalle im Boden ab und verleiht Blumen eine üppige Blüte. Auch die Resistenz gegen Krankheiten und Schädlinge wird erhöht.

Der Wurmhumus ist die ideale Nährstoffquelle für alle Blumen und Pflanzen und gilt als hochwertiger bio- organischer Dünger. Ein überdüngen ist nicht möglich. Der Humus ist geruchlos und beinhaltet wertvolle Bakterien, Enzyme, Humin- und Fulvonsäuren. Er ist unbegrenzt haltbar (verfault nicht), ist preiswert und zu 100% umweltfreundlich.

10 - 20% Humus gemischt mit normaler Erde reicht völlig aus, um die schönsten Blumenblüten oder Pflanzen zu bekommen. Bei Blumentöpfen kann man monatlich jeweils einen Löffel Wurmhumus daruntermischen oder oben auf die Erde streuen. Weiterer Dünger ist nicht nötig.

Auch für Bäume, Sträucher, ausgelaugte Böden oder Rasenflächen empfiehlt sich Wurmhumus. Auch kranke Pflanzen können damit wieder gedeihen, allerdings empfehlen wir da etwa 60% Wurmhumus zu verwenden.

Verwendet man Regen- oder Kompostwürmer wie die Eisenia Foetida oder die Lumbricus Rubellus für seine Komposterde, sollte man keinen Kompostbeschleuniger verwenden. Das vertragen die Würmer nicht.

In gesunden Böden können bis zu 400 Regenwürmer pro m² leben!

1000 Würmer liefern pro Jahr etwa 10 bis 20 Liter Wurmhumus. Man muss bei einem Wurmkompostierer also Geduld mitsich bringen und darf nicht zuviel erwarten. Der Wurmsaft und Wurmhumus kommt, aber gut Ding braucht Weile.

Für den Garten (Blumenerde, Sträucher, Pflanzen, etc.) empfehlen wir keine losen Würmer in die Erde zu setzen, da diese ohne Futter schnell die Flucht ergreifen und sich verkriechen, sondern vielmehr unseren fertigen Wurmhumus, den man als Dünger mit normalen Erde mischen kann. Wir empfehlen 2-3 Liter Wurmhumus pro m2.

Bei Töpfen auf dem Balkon oder Terrasse sind Würmer zwar möglich, aber auch hier ist Wurmhumus vielleicht einfacher und bequemer. Aber die Würmer bleiben immerhin in den Töpfen, sofern die Temperaturen und Verhältnisse stimmen. Je nach Grösse des Topfs und Substrat. Bei einem Topf oder Hochbeet mit einer öffnung können die Würmer jedoch schnell verschwinden ;-)

Unsere Würmer empfehlen wir daher vor allem zum Züchten für Angler oder für die Wurmkompostierung.

Unten sowie unter Bestellen finden Sie Tipps zur Wurmkompostierung.



Regenwürmer

Unsere Erdböden behausen zahlreiche lebende, gegliederte Würmer aus der Ordnung der Wenigborster (Oligochaeta).

Weltweit gibt es über 670 Arten von Regenwürmern.

Regenwürmer sorgen dafür, dass Wasser und Luft besser in den Boden eindringt. Mehrere Meter tief entsteht ein Röhrensystem, das den Boden auflockert und verbessert. So bleibt Wasser länger im Boden gespeichert und der Boden wird luftdurchlässiger.

Einfache Regenwürmer werden allerdings nicht gezüchtet. Hierzulande greift man eher zu den Kompostwürmern, da diese gegenüber normalen Regenwürmern mehrfach überlegen sind.




Regenwurm (Lumbricidae)
   
Kompostwürmer

Der Kompostwurm (Lumbricus Rubellus) ist den normalen Regenwürmern (Eisenia fetida) mehrfach überlegen, da er im Erdboden längere Gänge bauen und auch in tiefere Schichten vordringen kann.

Er weisst gegenüber normalen Regenwürmern auch eine höhere Vermehrungsrate, höhere Wachstumsrate und verbesserte Temperaturtoleranz auf.

Der Kompostwurm wird etwa 6 bis 15 cm lang und ca. fünf bis sechs Millimeter dick. Er weisst über 100 Segmente auf.

Farblich ist er meist rotbraun, rot bis rotviolett und wird gegen Körperende meist etwas heller.

Er ist hitze- und frosttolerant und vermehrt sich rasend schnell.

Der Lumbricus rubellus bevorzugt kalkreicher Boden und ist meist gleich unter der Oberfläche auf Misthaufen, Kompost oder Erde anzutreffen.

Er mag die Temperaturen zwischen 15°C und 25°C und einen ph-Wert von 3.0 bis 7.7.

Ansonsten gibt es nur minimale Unterschiede zwischen dem Lumbricus Rubellus und dem Eisenia Fetida. Beide Wurmarten können miteinander gemischt werden (z.B. für die Wurmkompostierung).


Tipps zur Wurmkompostierung

Beachten Sie bei der Wurmkompostierung, dass Sie nicht zuviel organischen Abfall und Kompost einfügen, sonst sind die Würmer schnell überfordert und kommen mit dem Arbeits-prozess nicht nach, sodass es ebenfalls zu Schimmel und Fäulniss kommen kann.

Genug Sauerstoff/Luftzufuhr wird ebenfalls vorausgesetzt, um Fäulniss/Schimmel zu verhindern.

Springschwänze sind für die Würmer übrigens nicht schädlich und kommen gerne mal vor in einer Wurmkiste. Sie fressen überwiegend abgestorbene Pflanzenteile, Bakterien, Pilze und Algen und sind daher an der Bildung des Humus beteiligt.

Falls Sie zuviele solche Springschwänze haben, achten Sie auf eine gute Durchlüftung, nicht zu viel Bewässerung und keine Überforderung der Würmer mit zuviel/unreifer Abfall/Kompost.

Achten Sie zudem auf die richtige Temperatur sowie ph-Wert.

Wichtig ist die Würmer je nach Wetterverhältnisse alle 2-3 Tage mit rund 20°C warmes Wasser zu befeuchten, damit sie nicht austrocknen. Auch der Standort ist entscheidend. Sie vertragen weder pure Hitze (Sonne), noch zu kalte Temperaturen.

Falls Sie bereits Würmer haben, können Sie unsere ohne Weiteres mit Ihren alten Würmern bereichern/zusammenfügen. Wichtig ist einfach, dass genügend organischen Abfall oder Erde vorhanden ist. Als organischen Abfall empfiehlt sich u.a. Salat, Gemüse, Früchtereste (keine sauren Früchte wie Zitrone oder Grapefruits), Eierschalen, Kaffeesatz, Mist von Kleintieren, Papier, Karton (Eierschale), Pappe, etc.

Es ist auch absolut möglich, die Würmer bzw. die Wurmfarm in einer Wohnung zu betreiben, da die Würmer wärmere Temperaturen schätzen und bevorzugen.

Mehr Infos finden Sie auch unter Bestellen > Wurmkompostierer & Gebrauchsanweisung




Lumbricus rubellus





krümeliger, leichter
geruchloser Wurmhumus



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